Dazu Grotten

Wegweiser ins Nirvana


Der Ort Dazu befindet sich ca. 90 Kilometer, oder 2 Busstunden, westlich von Chongqing. Die hier zu sehenden Steinmetzarbeiten wurden 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Dazu Grotten in Chongqing

Die Felsskulpturen zeigen eine Reihe von religiösen Skultpturen, die bis aus das 7. Jahrhundert zurückgehen. Die Motive der Grotten zeigen hauptsächlich Ausschnitte aus der buddhistischen Geschichte, vom Leben des Buddha auf Erden und seinem Weg ins Nirvana.

Bil der Grazu Grotten in Dazu Chongqing

Die Arbeiten wurden im Jahr 659 begonnen, in der frühen Tang Dynasty. Der schöpferische Höhepunkt war allerdings im späten 9. Jahrhundert. Die Arbeiten an diesen Kunstwerken zogen sich demnach mehr als 300 Jahre hin. Sie gelten als weltweilig einmalig.

Grooten von Dazu in der naehe von Chongqing

Grottenbau war in der chinesischen Vergangenheit ein beliebter Weg, seine Frömmigkeit gegenüber Buddha zu zeigen. Eine Grotte zu bauen drückte die Hoffnung aus, nach dem Tod vom Buddha ins Paradies geholt zu werden. Karma und Seelenwanderum im Buddhismus, symbolisiert durch das grosse sich drehende Rad unten. Die Drehung des Rads lässt sich weder anhalten, noch umkehren. Sie ist das Symbol für die Verkettung zwischen Ursache und Wirkung.

Die feinen und bis ins Details ausgearbeiteten Gesichter und Figuren sind bis heute noch gut sichtbar, genau wie die Farben, die noch sehr gut erhalten sind.

Der schlafenden Buddha, auf der Reise ins Nirvana.

Die Anzahl der Figuren und Statuen wird auf über 50.000 geschätzt.